Sportnachrichten 06/2002

Gymnastik und Tanz

Erster Wettkampf der Gruppe Dance & Fun

Aus den Augen einer Trainerin:
Sonntag 5. Mai 11.45 Uhr Treffpunkt Blumenauer Straße. Gemeinsam fahren wir mit dem Vereinsbus und den drei Autos Richtung Pförring bei Ingolstadt.

14.00 Uhr Ankunft. Ich bin super nervös, sogar meine Hände zittern. doch bei den Mädels ist noch keine Nervosität zu spüren. Die Mädels ziehen ihr Kostüm an, anschließend helfen die Mamas und die Papas gemeinsam mit mir die Haare zusammenzustecken und sie zu schminken.

15.00 Uhr alle teilnehmenden Gruppen werden vorgestellt, wir laufen unter großem Gejubel unserer mitgefahrenen Fans in die Turnhalle ein. Anschließend fuhren die ersten Gruppen zum Thema "Bühne Frei" ihre Tänze ohne Wertung dem Publikum vor.

16.45 Uhr startet die Erste Gruppe beim DTI Dance Cappy.

16.50 Uhr man sind die anderen gut... chackka - wir schaffen es... noch ein paar Minuten bis wir als fürnfte Gruppe dran sind. Langsam höre ich um mich herum "Steffi mir ist schlecht, Steffi ich zittere". Also gibt es schnell noch für alle 'ne Runde Traubenzucker von mir.

17.00 Uhr wir werden aufgerufen: "FTM Blumenau bitte auf die Tanzfläche".

17.01 Uhr Aufgang auf die Wettkampffläche, Aufstellung.
Da stehen sie nun meine Mädels, hoffentlich klappt alles. Die Musik startet und sie fangen an... super... jippi...

gut... ja - fast keine Fehler... und auf einmal können sie beim Tanzen auch lachen...

17.04 Uhr die Musik ist aus, alles ging so.

17.05 Uhr jippi wir haben es hinter uns, jetzt heißt es auf das Ergebnis warten und derweil die anderen Gruppen noch ansehen.

18.00 Uhr jetzt kommt die Entscheidung, alle Gruppen auf die Tanzfläche.

18.01 Uhr zur Lockerung gibt es noch eine kleine Choreographie für alle Gruppen.

18.05 Uhr es ist soweit, da stehen sie nun, und ich sitze auf der Seite bei den Kampfrichtern und bibbere mit. TSV bla bla bla zweiter Platz, TV bla bla bla ebenfalls zweiter Platz, FTM Blumenau  ERSTER PLATZ.

Da sitze ich nun und schaue sie an - meine Mädels, vor Freude und Stolz schießen mir gleich die Tränen in die Augen. Der erste Auftritt und dann gleich Erster!!!!

Stolz gehen sie nach vorne und holen sich ihre Urkunde ab.
YES !!!! Wir haben es geschafft.

Die Gruppe "Dance & Fun" der FTM-Blumenau erreichte beim TDI Dance Cappy in der Kategorie K mit 8,2 von 10 erreichbaren Punkten den Ersten Platz!!!

Hiermit möchte ich mich bei allen meinen Mädels bedanken, ihr seid klasse. Außerdem danke ich noch allen helfenden, schminkenden, filmenden und fahrenden Mamas, Papas und Freunden!

Eure Steffi


Tennis

Die Tennissaison ist in vollem Gange. Alle Mannschaften liegen bisher gut im Rennen und wir dürfen uns auf noch einige tolle Spiele freuen. Besonders erwähnen möchte ich unsere Knabenmannschaft, die ja diese Jahr zum ersten Mal antritt und sich bisher tapfer geschlagen hat. Weiter so!
Des weiteren wurde an Pfingsten zusammen mit dem TSV Großhadern ein Turnier zum 20-jährigen Jubiläum unserer gemeinsamen Anlage abgehalten.
Das Turnier und besonders die anschließende Feier fand einen riesigen Anklang und war wirklich ein voller Erfolg. Die Gewinner waren im einzelnen:

Damen Einzel: Steinbach-Beqiri Claudia
TSV Damen Doppel 40: Skiba Sylvia/Wenninger Brigitta
FTM Herren Einzel: Florian Dollacker
FTM Herren Doppel 50: Eck H./ Mayer Leo, TSV

Am 27.07.2002 findet wieder unser Sommerfest statt. Nachmittags wird ein Gauditurnier gespielt, danach gegrillt und gefeiert. für Spaß und Musik ist für alle Altersklassen mit unserer Open-Air-Disco gesorgt. Details werden rechtzeitig ausgehängt.
Zum Schluss darf ich allen Mannschaften noch erfolgreiche Spiele und allen Mitgliedern noch tolle Tennisstunden wünschen.

Florian Dollacker


 Handball

Aufstieg für die 1. Männer

Die 1. Männermannschaft hat den Aufstieg in die Bezirksliga erreicht! Dies ist die erfreulichste Meldung aus dem Seniorenbereich, obwohl dieser Aufstieg erst am grünen Tisch bestätigt wurde, da die gegnerischen Mannschaften auf nichterlaubte Spieler zurückgegriffen hatten.

Die 2. Männermannschaft musste sich trotz großer Ambitionen mit einem Platz im hinteren Mittelfeld zufrieden geben.
Die beiden Damenmannschaften erreichten den 4. bzw. 3. Platz in der Bezirksoberliga bzw. Bezirksliga und waren mit diesen Plätzen auch durchweg zufrieden.
Im Jugendbereich wurde die männl. C-Jugend oberbayerischer Meister.

Derzeit befinden sich nun die meisten Mannschafen in der verdienten Sommerpause und bald beginnt wieder die Vorbereitung für die nächste Saison. Hier wird die 1. Damenmannschaft seit langer Zeit einmal wieder ihr Lager in Sölden aufschlagen.
Ansonsten hatten die Handballer und Handballerinnen und die, die gerne fortfahren viel Spaß auf dem Vereinsausflug in Kroatien, der dieses Jahr auf Vater- und Muttertag fiel.
Nur kroatische Gegner zum Handballspielen ließen sich leider keine blicken, habe ich mir sagen lassen. Aber wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug !!

Servus Uli


Tischtennis

5 Mannschaften steigen auf

Was für eine Saison! Selbst die Älteren unter uns können sich nicht an solch eine erfolgreiche Saison erinnern. Mit dem Aufstieg von gleich fürnf Mannschaften ist der TT-Abteilung die erfolgreichste Saison seit Vereinsgedenken gelungen. Am souveränsten war wohl unsere 2. Damenmannschaft mit Susanne Geuther (MF), Tina Hirtling, Simone Frühwein und Carmen Maier, die mit fürnf Punkten Vorsprung (vor SC Huglfing) Erste wurde und somit in die 1. Bezirksliga Obb.-West aufsteigt.

Spannend wurde es bei der 1. und 2. Herrenmannschaft. Erst am letzten Spieltag sicherten sich beide die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die 2.- bzw. 3. Bezirksliga. Die Erfolge in der 1. Herrenmannschaft sind zu verdanken: Lars Goldmann, Anton Hell (MF), Peter Kalmbach, Josef Schwarz, Manfred Ducka und Sebastian Junghans (letztes Jahr noch Jugendspieler). Die Garanten der 2. Mannschaft waren Igor Kolesnikov, Christian Konicek (MF), Rocco Schilla, Rainer Haupt, Stefan Bitterling und Patrick Holzhammer.

Sehr überlegen (kein einziges Spiel verloren) erreichte auch die 2. Jugendmannschaft mit 22 : 2 Punkten den ersten Platz und damit den Aufstieg in die Oberbayernliga-West. Die besten Bilanzen hatten hier Vladimir Fridman (13:0), Peragesh Mohanamoorthy (14:2), Kilian Dürr (7:4), Sebastian Purger (12:9) und Rick Bergmann (5:4).

Dem wollte die 3. Jugendmannschaft nicht nachstehen und wurde Kreismeister in der 1. Kreisliga München-West. Die 4. Jugendmannschaft erkämpfte den 3. Platz in dieser Liga.
Bei all den Meistern und Aufsteigern darf man natürlich nicht das Abschneiden der anderen Mannschaften vergessen. Mit einem respektvollen siebten Platz gelang der ersten Damenmannschaft ihr Saisonziel "Klassenerhalt" in der Bayernliga Süd bestens umzusetzen. Vor dem Hintergrund einer immer mehr zunehmenden "Professionalisierung" dieser starken Liga und der Unsicherheit des Mannschaftsumbaus zu Beginn der Saison ist dies sicher beachtlich.

Mit jeweils einem 7. Platz hatten auch die 3. und 4. Herrenmannschaften mit einem möglichen Abstieg nichts zu tun.
Unsere Hobbyspieler der 6. Herrenmannschaft konnten erfolgreich die rote Laterne abgeben und mit einem vorletzten Platz das Spieljahr beenden.
Sicher etwas enttäuschend war der verpasste Aufstieg der 5. Herrenmannschaft, die nur einer Mannschaft den Vortritt lassen musste und Zweiter wurde.
Mehr wäre auch für die jung formierte  4. Herrenmannschaft drin gewesen, wenn diese mannschaftlich geschlossener aufgetreten wäre, so gab es nach gutem Beginn nur einen Mittelplatz.
Unsere 3. Damenmannschaft landete auf dem 3. Tabellenplatz.

Zu guter letzt muss das Abschneiden der 1. Jugendmannschaft gewürdigt werden. Diese konnte mit Thomas Prestele, Ramesh Mohanamoorthy, Martin Mattern, Jan Bondy und dank unseres starken Ersatzspielers Vladimir Fridman, einen sicheren 7. Platz, vielen spannenden Spielen und hohem Engagement, ihre erste Saison in der Bayernliga erfolgreich gestalten. Der Grundstein für eine spannende Saison 2002/03 ist damit schon gelegt.

Etwas kritischer wird es für die Jugend, 8 Jugendliche müssen den Jugendbereich alters beding verlassen. Über die vielen Erfolge bei Pokalspielen und Einzelturnieren wurde in den letzten Sportnachrichten immer wieder berichtet, hier noch die letzten Ergebnisse: Senioren-Pokalsieger Damen A/B, im Kreis 5 Jugend-Kreispokalsieger 2001/02 der 3. Jugendmannschaft.
Schüler A Mannschaftsmeister 2001/02 im Kreis 5 mit Jan Bondy, Vladimir Fridman, Peragesh Mohanamoorthy und Dominik Ihnle. Eine Woche später wurden sie (noch verstärkt mit Rick Bergmann) in Schwabhausen Oberbayerischer Vizemeister.

Obwohl der Jugendleiter auf Grund der vielen Jugend-Mannschaftsspiele und Turniere fast jeden Tag im Einsatz ist, wurde die Jugendnachwuchsarbeit nicht vernachlässigt.
Resultat: Christopher Mehr gewinnt in der Altersklasse bis 10 Jahre die TT-Minimeisterschaft für Oberbayern-West in Schrobenhausen, Michael Adamenko (8 Jahre) erspielt in der gleichen Gruppe den 3. Platz (musste sich im Halbfinale Christopher beugen).

Bei den Bayerischen Minimeisterschaften in Güntersleben (20 km nördl. von Würzburg) wird Christopher dann Bayer. Vizemeister; er musste sich nur im Endspiel knapp mit 2:3 Sätzen geschlagen geben. Im Halbfinale hatte er den Favoriten ausgeschaltet, was ihn etwas zu viel Kraft gekostet hatte, die ihm im Endspiel dann ein bisschen fehlte.
für höhere Ranglistenturniere haben sich im Jugendbereich noch Jan Bondy, Vladimir Fridman und Christopher Mehr qualifiziert.

Bei den Erwachsenen konnte Igor Kolesnikov zwei Leistungsstufen höher klettern (nur bei Einzelturnieren B-Spieler) und Patrick Holzhammer um 1 Stufe (nun C-Spieler), Thomas Prestele wurde auf Grund seiner Jugenderfolge bei den Erwachsenen gleich als C-Spieler eingestuft.

Über die Erfolge von Karen Hellwig und Sabine Rath bei den Obb. Bezirks-Senioren-Einzelmeisterschaften in der Klasse Damen Ü40 hatten wir im letzten Sportnachrichtenheft schon berichtet. Bei den Bayerischen lief es für beide noch besser. Karen wird in ihrer Altersklasse Ü40 Bayerische Senioren-Meisterin im Einzel und gewinnt zusammen mit Sabine auch die Doppelkonkurrenz. Wie es für Karen im Detail lief ist aus nachstehendem Einzel-Bericht (Süddeutschen Zeitung - Regionalteil) zu entnehmen. Zu erwähnen ist noch, dass Karen erst bei den Süddeutschen Senioren-Meisterschaften im Halbfinale gebremst werden konnte. Karen Hellwig zweifache Bayerische TT-Meisterin.

Um erfolgreich Tischtennis zu spielen, muss man eine komplizierte und ausgefeilte Technik beherrschen. Schläge, die manchmal unspektakulär aussehen, erfordern ein hohes Maß an Geschicklichkeit. Verborgener Effet bereitet dem Gegner mehr Probleme als das ungeschulte Auge des Zuschauers wahrnehmen kann. Gelegentlich schadet natürlich auch ein gewisses Maß an Athletik nicht doch wichtiger für den Erfolg eines Tischtennisspielers ist und bleibt dessen Technik.

Dass zu viel Technik auch stören kann, ist dagegen eine neue Erkenntnis. Erstmals aufgetaucht ist sie in Gilching anlässlich der Bayerischen Seniorenmeisterschaft. Die Sporthalle der Gastgeber sei erst kürzlich für mehrere Millionen Euro renoviert worden, hatte der Bürgermeister noch stolz betont, weshalb man verzeihen mochte, dass das neue Kleinod (nomen est omen) tatsächlich arg winzig geraten war für einen solch großen Wettkampf. Tückisch waren indes die technischen Raffinessen: Automatisch gesteuerte Außenjalousien und ebenso intelligente Beleuchtung widersetzten sich hartnäckig jeder manuellen Regelung und entwickelten statt dessen während des Turniers ein dynamisches Eigenleben. Unabhängig von den Lichtbedingungen außen fuhren die Jalousien mal rauf, mal runter, während die Hallenbeleuchtung sich mal an-, mal abschaltete, "Mal standen alle Platten in voller Sonne, dann ging wieder das Licht aus - man hatte ständig wechselnde Bedingungen", berichtete Michael Hellwig.

Er war als Betreuer für seine Frau Karen nach Gilching gekommen und musste mit ansehen, dass diese ebenso wenig Sinn für diese Art der Abwechslung hatte wie die meisten ihrer Konkurrentinnen. Die amtierende Oberbayerische Seniorenmeisterin startete schlecht in die Einzelkonkurrenz der Altersklasse 1. ;
Ihr erstes Einzel in der Vorrunde verlor sie, "Sie war total nervös", erkannte ihr Mann. Im zweiten Match bekam Karen Hellwig ihre Nerven zwar in den Griff und gewann, doch die Favoritin auf den Gruppensieg hatte sie noch vor sich: Sylvia Stäblein vom Bayernligisten HC Marktbreit. Gegen die Abwehrspezialistin, die beiderseitig zwischen einem normalen und einem Anti-Top- Belag wechselt, sicherte sich Hellwig überraschend den Einzug in die Endrunde.

Dort fühlte sie sich zunehmend wohler, schaltete Ingrid Rauch (Oberpfalz) und Kirsten Heufelder (Unterfranken) souverän aus, ehe sie im Halbfinale auf die Holzkirchnerin Annemarie Häusler traf. Die Rivalin vom TTC, die bereits auf der Oberbayerischen Meisterschaft das Nachsehen hatte, suchte ihre Chance in einer Überrumpelungstaktik. "So offensiv habe ich sie noch nie gesehen", wunderte sich Michael Hellwig über Häuslers Blitzstart. Die Taktik schien zunächst aufzugehen, Satz eins ging an Häusler. Doch Karen Hellwig wurde danach ebenfalls aggressiver, gewann die folgenden Sätze und zog ins Endspiel ein.

Ihre Finalgegnerin Monika Dietrich kannte Hellwig bereits. Im Doppel mit ihrer Clubkameradin Sabine Rath hatte sie zuvor bereits gegen die Regionalliga-Spielerin und deren Partnerin gewonnen und anschließend sogar den Titel geholt. "Trotzdem hat im Einzel keiner einen Pfifferling auf die Karen gesetzt", sagte ihr Mann. Dietrich wirkte zunächst auch überlegen. Nach verlorenem ersten Durchgang aber stellte sich die Außenseiterin von der FTM-Blumenau um, attackierte die gefährlichen Rückhandaufschläge der Kontrahentin und zog ihr mit platzierten Blocks den Zahn. Sie gewann schließlich deutlich. In Doppel und Einzel ist Karen Hellwig bei ihrer Premiere im Seniorenbereich also Bayerische Meisterin geworden. Die geschlagene Finalgegnerin sprach hernach ehrfürchtig von einem "technischen K.O.". Gemeint waren nicht die Jalousien.


Turnen

Ferien, Hallen zu, keine Gymnastik!
Gönnen wir unseren Kindern und Lehrern die Erholung und machen mal Pause. Im Sommer sind sowieso die meisten lieber entweder plantschend im Meer oder genießen im Biergarten
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer und am Dienstag, den 17. September geht's dann wieder los.

Ursula

 


 Badminton

Vorbei ist vorbei

zumindest wenn man die Saison 2001/02 in der Abteilung Badminton meint.
Die erste Mannschaft hat sich erfolgreich im Mittelfeld gehalten, der vierte Tabellenplatz, das kann sich doch sehen lassen.
Die zweite Mannschaft hat sich in der Rückrunde noch mal voll ins Zeug gelegt, und einen richtig guten dritten Platz herausgespielt.
Den Abstieg gerade noch mal verpasst hat die dritte Mannschaft. Der sechste Tabellenplatz und damit eine weitere Saison B-Klasse.
Auch wenn keiner so richtig traurig ist, dass er seine Wochenenden im Sommer nicht in der Halle verbringen darf, spricht doch nichts gegen ein bisschen Trainingseifer und auch paar Biergartenbesuche.

Caddy, Pro, Driven, Putten: Diese Ausdrücke waren den meisten vor dem 8. Juni nicht wirklich ein Begriff. Dann fand das erste Blumenauer Gaudi-Golfturnier der Badminton-Abteilung statt. für ganz wenig Geld hatten die Teilnehmer ganz viel Spaß mit lauter kleinen weißen Bällen. Zuerst durften wir auf der Odelzhausener Driving Range das ABC des Golfsports erlernen, bevor wir den 6-Loch-Kurzplatz unsicher machten. Hoffentlich werden uns die Leute jetzt nicht massenweise abtrünnig, weil sie eine neue Sportart für sich entdeckt haben.
Dann war da noch der Ausflug nach Prag. Viel Sightseeing, aber auch viel Feiern am Abend stand in der Hauptstadt der Tschechischen Republik auf dem Programm. Solche Ausflüge und Sonderveranstaltungen bringen immer wieder viel Abwechslung in unseren Spielbetrieb. Vielen Dank an Michi Klamt für Ideen und Organisation.

Am 3. und 4. August findet unser ultimatives Sommerfest in Betzenstein beim Jürgen statt. Es wird aber nicht nur der Sommer gefeiert werden, sondern auch das 10-jährige von Jürgens Haus und die Geburtstagsfeier zum 30sten von unserem Martl.
Drei Anlässe auf einmal, das bedeutet: einfach Kind und Kegel einpacken und feiern, feiern, feiern..
Die vorläufige Planung für die nächste Saison sieht dann so aus: Wir werden die erste und zweite Mannschaft zusammenschmeißen und eine dritte und eine vierte Mannschaft haben.

Caro


 Volleyball

Die Jugend braucht noch etwas Zeit

Die Volleyballrunde beginnt für die Jugend mit der Schulsaison im Oktober. Die zwei Jugendmannschaften, eine weibl. A-Jgd. und endlich mal wieder eine männl. B-Jgd. haben noch etwas Zeit, um ihre Übungen mit und ohne Ball zu trainieren.
Unsere weibl. E-Jgd. muss dagegen schon am 23. Juni ihr erstes Spiel bestreiten. Hier ist noch Geduld erforderlich, um auf dem Spielfeld zwischen Bewegung und Ball den richtigen Ort zu finden.
Wo ist der Ball und wo stehe ich, immer dieselbe Frage. Mit Gymnastik und kleinen Spielen schulen wir diese Koordination.

Die Kleinen stellen sich vor: Emela Kadic, Marinova Irma, Iva Baruncic, Cansu Aemeltas, Eda Jalcin, Nur Yalcin, Aysu Temeltas.
für Interessierte: unser Training ist immer Dienstags um 17.00 - 19.00 Uhr in der Schulturnhalle an der Guardinistraße.

Julia Vogler, Verena Milasta, Stephanie Mönner, Esra Yalcin, Catarina Liebl, Nadja Soll, Julia Dewjatkin, Sabine Zahn, Daniele Gerlach sind unsere A-Jgd.-Spielerinnen und trainieren am Donnerstag ab 17.30 Uhr ebenfalls in der Guardinischule.

Trainer:  Rudi Kappauf,
Fax/Tel.: 089/70018200

 

Glückliche Besitzer des Jugend-Schiedsrichter-Passes, nach 6-stündigem Lehrgang am 9. Juni 2002 sind:
Jalcin Eda, Jalcin Nur, Temelas Cansu und Temaltas Aysu
Gratuliere, euer Trainer Rudi

Von einem (Team), das auszog, das fürchten zu lehren!
oder: Volleyballjugend vor Bewährungsprobe

In der Volleyballabteilung tut sich so einiges: während die Herren (hoffentlich nur) in der kommenden Saison eine Spielpause einlegen werden, betritt nun der Nachwuchs die Bühne des organisierten Volleyball-Kräftemessens! Schon seit über zwei Jahren erbebt freitags ab 14 Uhr die Turnhalle der Anne-Frank-Realschule unter den geschossenen und geschmetterten Bällen der C- und B-Jugendlichen. (Vorsicht: Zutritt nur mit Schutzhelm!) Mittlerweile zwölf volley- und ballbegeisterte Jungs toben, spielen, trainieren dort unter der Leitung von (Dompteurü) Gregor und bereiten sich nun auf ihre ersten Ligaspiele in der kommenden Saison vor.
Jedem wird klar sein, dass dies keine leichte Aufgabe sein wird: Wie viele Spielerfahrungen müssen erst einmal gemacht werden, wie viel Wichtiges muss erst einmal im Spiel gelernt werden!
Dies gilt um so mehr als wir ein (auch für die B-Jugend) recht junges Team mit einigen Noch-fast-C-Jugendlichen und einigen Noch-C-Jugendlichen stellen. Aber: Volleyballspielen können alle, und das von Woche zu Woche besser. Und schließlich wächst man mit der Herausforderung! Ich denke, dass wir einigen Gegner das fürchten lehren können - zumindest freitags um 14 Uhr in der Anne-Frank-Realschule

Die "jungen Wilden bestehen derzeit aus: Michael Hofmeister, Simon Kleinhans, Paul Maier, Korbinian Müller, Ferdinand und Korbinian Riedl, Thomas Ruttmar, Christopher Schwepfinger, Matthias Stolz, Immanuel Struck, Daniel und Raphael Wiegand..
Hast auch du Lust, Volleyball zu spielenü
Dann melde Dich einfach bei Gregor (ghockerts@gmx.de), Tel.: 0172-8276826) oder komm im Training vorbei!
(Keine Angst, sooo wild sind wir auch nicht!)


Wandern

Ebenhausen - Walchstadt - Wolfratshausen

20. Wandertag der Wandergruppe am 02.05.022
Länge: ca. 12 km / Gehzeit: ca. 3 Std.

Pünktlich beim Eintreffen der S7 in Ebenhausen brach die Sonne durch die Wolkendecke und so machten sich bei idealem Wanderwetter diesmal "nur" 39 Wanderlustige (gegenüber 46 beim letzten Wandertag!) auf den 12 km langen Weg.

Nach der Überwindung der Anhöhe von Zell ging es auf ebenem Geläuf weiter bis an den Waldrand, wo gleich die erste Verschnaufpause fällig war. Nachdem das schattige Gehölz durchquert war, empfand man beim Anstieg über das freie Feld hinauf nach Irschenhausen die gleißende Frühjahrssonne als besonders warm und man begann sich der überflüssigen Bekleidung zu entledigen. Die vereinzelt mitgeführten Regenschirme wirkten plötzlich irgendwie deplaciert ...

Irschenhausen wurde nur am äußersten Ortsrand gestreift und man folgte wieder einem Waldweg, der in mehreren Wellen hinunterführte zum Weiler Wadlhausen. Als wir an dem großen Gutshof in einen breiten Feldweg einbogen, konnten wir auf einer fernen Anhöhe bereits die Kirchturmspitze und den Maibaum unseres Mittagszieles Walchstadt erkennen.
Munter plaudernd wanderte man weiter zunächst über freies Feld und dann wieder durch ein längeres Waldstück.

"Gutes Gespräch kürzt den Weg", dieses Sprichwort bewahrheitete sich wieder einmal, denn Alle waren erstaunt, als wir bereits nach gut 20 Minuten und einem letzten langgezogenen, äußerst schweißtreibenden Anstieg im Biergarten der "Waldstädter Höh" einliefen.

Zur Mittagspause nahm man wegen des erhitzen Körperzustandes anstatt im zwar sonnigen, aber leicht zugigen Biergarten lieber im reservierten Nebenzimmer Platz. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl dauerte die Abfertigung in dem Gasthof länger als sonst und so konnten wir nicht vor 14 Uhr in die zweite Etappe starten..
Zunächst ging es leicht bergauf durch den Ort, bevor man rechts auf einem staubigen Weg den höchsten Punkt der Wanderung erreichte. Hier lag dann das ganze Oberland ausgebreitet vor uns und in der dunstigen Ferne war die Gebirgskette mehr zu erahnen als zu sehen. für diese Aussicht hätte ich mir gerne wenigstens ein bisschen Föhn gewünscht ...
Von nun an ging's bergab.

Die ungeteerte Verbindungsstraße führte uns den freien Abhang hinunter zu einem abzweigenden Feldweg, auf welchem wir durch die ebene Flur nach Dorfen wanderten.
Dort ging es bergab durch den Ort bis zu einem geteerten Wirtschaftsweg, dem wir bis zum Golfplatz Bergkramerhof folgten. Entlang des Platzes erreichten wir die Oberkante des steilen Abhanges von Wolfratshausen.

Auf einem mit Treppen versehenen Bergsteig ging es vorbei an der Freilichtbühne am Kalvarienberg hinunter in die Stadt und wir landeten unmittelbar am Humplbräu neben der Kirche, wo die letzte große Pause eingelegt wurde.

Anschließend blieb nur noch der zehnminütige Weg durch die Stadt zum Bahnhof, von wo wir uns müde, aber zufrieden von der S7 nach Hause bringen ließen.
Der Regenschirm war zum Glück an diesem Tag wieder einmal unnötiger Ballast ...

Otto Mader